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     This is a story told by a German Buddy fan in German, too long to translate.



              





















  Buddy

 forever !
BuddyHolly_courtesy_Peter_F_Dunnet.jpg



BUDDY HOLLY LEBT
                       
     Keeping the flame alive and burning bright !







                                





                                                



                             Hallo, verehrter Herr Finking,



Ihre professionell gestalteten Seiten haben mein Herz höher schlagen lassen und meine Freude, endlich einmal auf einen echten Fan der Rock'n Roll - Ärä gestoßen zu sein, ist unbeschreiblich.



Heute bezeichnet doch beinahe jeder Musik machende Turnschuh seine Takte und Töne als Rock'n Roll.



Dabei haben diese oft unmusikalischen Bühnenflitzer von den klangvollen Ohrwürmern der 50er u. 60er gar nichts mitbekommen. Trotz eines Mega-Equipments und hervorragender Technik haben sie meist nicht mehr zu bieten, als schweißnasse Unterhemden, ein sich im Latex-Hößchen abzeichnendes (Ersatz)-Glied und behindertenähnliche Verbiegungen am Mikrophonständer.


Wie zum Teufel sollte ich auf diese schräge La-La "hotten"?


Dagegen sind allein schon die Improvisationen meiner urwüchsigen Rock'n Roll - Idole wahre Kunst. Von den fertigen und oft selbst geschriebenen Stücken ganz zu schweigen.


Zum Rock'n Roll kam ich (Jahrgang 1946) so um 1957/58! Meine Mutter wähnte mich beim Tischtennis in der katholischen Jungschar, doch für mich gab's nur:  KIRMES - RAUPE - ROCK'N ROLL!


Mein Outfit im Alter von 15/16 Jahren: Nietenhose, Elvis-Slipper, (mit Bild über dem Spann,) hochgestellter Lederjackenkragen und eine Tula oder Loyd-Fluppe zwischen den Lippen. (Tula = 4 Stück für 30 Pfennig, Loyd = 5 Stück für 40 Pfennig.)


So sprang ich, - "Ready Teddy" singend - und in unbändigem Imponiergehabe auf und ab wie ein Kassierer und fühlte mich . . . , ach, Sie wissen schon!




READY_TEDDY_BUDDY_HOLLY.jpgREADY TEDDY von BUDDY HOLLY




Buddy Holly hat mich damals mit "Ready Teddy" und "Oh Boy" inspiriert. Langsame Titel sagten mir noch nicht so zu.


Logo, dass ich auch auf Little Richard, Jerry Lee Lewis, Eddie Cochran, Gene Vincent, Elvis usw. abging, doch ganz vorne stand: Buddy!


Ab März 62 (jetzt 16 Lenze und inzwischen im Lehrlingsheim wohnend) ging es dann im ersten selbst bezahlten Anzug und mit Brisk in der gedrückten Tolle bei nur einer einzigen Cola auf die Tanzflächen der einschlägig bekannten Duisburger Lokale. Für die Erwachsenen waren es Rummelschuppen mit Hottentotten Musik, für mich war es fast ein ZU HAUSE, weil:


Hier traf ich bei meiner Musik auf meinesgleichen und natürlich auch auf Mädchen. Wo keine KAPELLE (heute Band) spielte und kein Preistanzen angesagt war, da ließ ich mich erst gar nicht blicken.


Auch ohne 125er bzw. 250er Vespa oder gar Borgward-Isabella Coupe habe ich dort meine heutige Frau Gisela kennengelernt. Sie, - damals ein Fats Domino Fan, - verschwand immer verschämt auf der Toilette, wenn ich zur Kapelle mit Buddy Buddy Rufen auf die Bühne gebeten wurde um "Oh Boy" zu singen!


Meine ins Mikro getrommelten, auswendig gelernten Sätze zur Einstimmung: DO YOU LIKE ROCK'N ROLL? DO YOU LIKE BUDDY?


DO YOU LIKE "OH BOY"? OKEEEEY . . . ! Ja und dann bebte der Beton! Mann, war das eine schöne Zeit!



MAL.jpg

       MAL SONDOCK



Im Heim kroch ich fast in’s Radio, wenn Mal Sondock auflegte, denn Lautstärke war dort verboten.


Obwohl ich um 22 Uhr auf meinem Zimmer sein mußte, hab` ich es dennoch verstanden, Duisburger Kapellen wie auch internationale Stars in den über Duisburgs Grenzen hinaus bekannten Lokalen zu erleben!


In Duisburg-Ruhrort bei "TANTE OLGA" spielte Benny Quick (Motorbiene) mit der Kapelle "Luis and the Spiders"! Der Holländer Luis, Drummer u. Frontman der Gruppe, (trotz Benny Quick) war schon Voll-Profi! Der Solo-Gitarrist dieser Formation, ein Helmut Schneider, galt schon damals als FENDER-JAGUAR u. FENDER-JAZZMASTER "Vergewaltiger", als 6 und 12 Seiten-Virtuose, wie es im Ruhrpott angeblich keinen zweiten gab.


Im Ruhrorter Lokal "GOLDENE DIELE" durfte ich die Shadows mit Cliff Richard bewundern, Drafi Deutscher zuhören, mit Casey Jones auf der von unten beleuchteten Tanzfläche "hotten", die Spotnicks auf mich einwirken lassen und und und! Was für eine Zeit!!!




     Das Stadtwappen von Duisburg.




Mein (unser) Stammlokal im Duisburger Stadtteil Hochfeld: "BLAUE GROTTE"! Dort spielten Anfänger, Semi- sowie Voll-Profis. Unter anderem die Kapelle: "The Atomics"! Ich erwähne das, weil sich die Jungs dieser Gruppe vor 2 Jahren wieder - bis auf ihren damaligen Frontman - zusammengefunden haben und unter der Bezeichnung "Atomics Revival Band" im Großraum Duisburg erfolgreich wie eh und je auftreten. Nach 40 Jahren!!! Eine Formation, zu der ich auch (wieder) private Kontakte pflege!


Während der Fussball-WM haben sie die Großleinwand-Betrachter auf einem Freigelände am MSV-Stadion (pro Spiel so zwischen 8.000 und 15.000 Zuschauer) mit Chuck Berry - Titeln u. anderen Klängen von damaligen Rock'n Roll Interpreten auf die jeweiligen Spiele einheizend vorbereitet. Ob passend oder nicht, es war ebenso aufregend, wie das Spiel gegen Argentinien!


Um es nicht zu vergessen: Meine Frau und ich hatten 2002 das Glück, in der Essener Gruga das Rock'n Roll Event mit Little Richard, Jerry Lee Lewis und Chuck Berry besuchen zu können, jedoch gleichzeitig das Pech, dort keine Foto oder Video-Aufnahmen gemacht zu haben denn:




Chuck_Berry.jpgChuck Berry tanzte mit Gisela.




Chuck Berry ist dafür bekannt, zum Ende seiner Show stets ein paar weibliche Fans auf die Bühne zu lassen! So bat er auch meine Gisela auf die Bühne!!! Schränke von Ordnern mußten mich zurückhalten, denn ich wollte auch dort hinauf!


Was macht Chuck? Tanzt mit meiner Gisela den Chuck Berry Walk!!! Meine 56 jährige Rock-Oma mit dem 76 jährigen Rock-Opa! Ich bin fast ausgeflippt!


Wann kann mein Mädchen schon mit Chuck Berry tanzen? Vermutlich nur einmal im Leben! Kein Foto, keine Videosequenz von diesem Szenario! Foto und Videografieren war strengstens verboten. Dennoch blitzte es von überall, doch trotz meines späteren Aufrufes in der Zeitung haben wir bis heute kein einziges Foto davon erhalten.


Ist das nicht schon mehr als nur schade? Habe das Internet durchkämmt, aber auch dort war nichts zu finden. Sie tut mir leid, meine arme kleine (1,56 m) Gisela! Da verfüge ich über Unmengen Filmmaterial aus der Rock'n Roll Ärä (inkl. Buddy Holly, Ritchie Valens, Big Bopper,) besitze aber nichts hinsichtlich Gisela with Chuck Berry! Wenn's nicht so traurig wäre, könnte man darüber lachen.


Apropos Filmmaterial! Habe vor Jahren in den U.S.A. bewusst nach Filmsequenzen von Rock'n Roll Interpreten der 50/60er gesucht und auch gefunden. Meist sind es 16 mm Aufnahmen von wenig berauschender Qualität, jedoch von bestechendem Inhalt.


Als damals (bis 1996) selbständig agierender Messe-Aussteller für Diamant bestückte Spezial-Werkzeuge bin ich unter anderem auch etwas in den Staaten herumgekommen, vorrangig in Florida! Ob "Dortmunder Herbst" oder "The Boat" in Miami, ich hab' mich schon gezielt herumgetrieben.


Da lag es nahe, nach Filmmaterial Ausschau zu halten und eben dieses gesammelte Filmmaterial will ich in naher (evtl. weiter) Zukunft unter anderem dazu verwenden, ein Rock'n Roll-Festival zu arrangieren und zu aktivieren. Eines der Extra-Klasse. Mit Bands, die es drauf haben und mit Pausenfüllern via Film-Material!


Hinsichtlich einer Umsetzung liest es sich so, als sei das mal so eben aus dem Ärmel zu schütteln, doch diesbezüglich bin ich etwas vorbelastet (einstmals Ausrichter eines 3 tägigen Stadtfestes mit 5 Aktionsbühnen etc.) und kann beurteilen, was ich mir da vorgenommen habe. Mein Hang zum Perfektionismus bedeutet Bremse und Erfolgsgarantie zugleich! Jedenfalls habe ich ganz konkrete Vorstellungen! Der Pott soll rocken, denn unsere Altersklasse will ja auch mal wieder aus sich heraus!


Zu Ihren Ausführungen nehme ich hier noch kurz Bezug auf Ihre Aussagen hinsichtlich Radio Veronica! Ist mir selbstverständlich ebenso ein Begriff wie Radio Caroline, bei dem - neben einem Peter Stocking, - ein gewisser Peter Koelewijn einst die Platten auflegte, eben DER "PIETER KULLEWEIN", der als Frontman der Gruppe "Peter and the Zijn Rockets" den ?1961? erschienenen Titel "KOM VAN DAT DAK AF" herausbrachte!


Zu dieser Zeit war Andy Tielmann (The Tielmann Brothers) in Holland schon mit einer Kapelle anderen Namens unterwegs. (Komme gedanklich momentan nicht auf diesen Namen.) Auch zu Andy Tielmann habe ich private Kontakte gepflegt, die mir mit Blick auf mein geplantes Rock'n Roll Event eventuell auch heute noch nützlich sein könnten, sollte ich den Kontakt zu Andy mal wieder aufnehmen. Immerhin war Andy (oder ist es noch) mit Peter Koelewijn sowie mit Mal Sondock befreundet. Wer weiß, was sich da so hinsichtlich Moderation ergeben kann?


In diesem Sinne beschließe ich erst einmal meine Ausführungen und hoffe, Sie nicht gelangweilt zu haben.


Nochmals: Sie dürfen echt stolz auf Ihre Seiten sein.

Jedenfalls haben sie mich gefesselt und begeistert.



                In diesem Sinne: Herzliche Grüße nach Dortmund !



                                                    Alfred



                                  
                                          
                                                 


Ich kann mich nur sehr herzlich bei Dir bedanken, Alfred! Bei Deinen Schilderungen

von "damals" kommt bei mir echte Gänsehaut über den Rücken gekrochen, und

das ist kein Witz! Hatte zum Teil sehr ähnliche Erfahrungen in den 60ern.




BUDDY_HOLLY_LIVES.gif
                       
                   Wir waren dabei !



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